Bauzeitschriften sehen die Garage als Vielzweckraum
Wird ein Haus errichtet, denkt man bei der Planung an die Küche, an das Zweitbad, an die Gartenbepflanzung und wie das neue Heim dereinst eingerichtet werden soll. Selten hat man aber eine genaue Vorstellung, in welchen Räumen allenfalls Platzmangel herrschen wird.

Besonders an einem Abstellort ist man um jeden Quadratmeter froh, den man nutzen kann. In Bauzeitschriften wird nun vermehrt über die zusätzliche Nutzung berichtet, die in bisher nicht so populären Räumen durchaus zur Geltung kommen können. Eine wichtige Rolle bei den Überlegungen der Bauzeitschriften spielen dabei die Garage und der carport . Die Garage nicht nur als schnöden Abstellort zu betrachten, daran muss man sich freilich noch gewöhnen. Doch gerade eine zusätzliche Fläche, wie man sie auch in einem carport wiederfindet, kann durchaus als Vielzweckraum eingerichtet werden. Es sind nicht wenige Bauherren, die ihren Architekten den Auftrag geben, die Garage so einzurichten, dass der Platz genutzt werden und man sein Hobby darin ausüben kann. Ob man sich darin künftig seinem Auto widmen wird oder auf einer Werkbank sein Fahrrad auf Vordermann bringt, ist danach jedem selber überlassen. Auftrag der Architekten ist es, die Bedingungen dafür zu schaffen.

Magazine haben denn auch unlängst von der Betonfertiggarage berichtet, die auf kleinstem Raum alles bietet, was das Heimwerkerherz begehrt. Genug Platz, um ohne die Wagentür an die Wand zu knallen aussteigen zu können. Auch die Winterreifen können problemlos montiert werden und die Sommerreifen lassen sich erst noch lagern. Genug Platz auch für die vielen Gartenwerkzeuge, die man zwar selten braucht, aber doch immer griffbereit sein sollen. Und natürlich genug Platz, damit auch die Kinder etwas basteln können, wenn Papa an seinem Fahrrad schraubt. In einem Gestaltungswettbewerb trat diese Wundergarage erstmals in Erscheinung. Auch wenn man bei der Bewertung davon ausgegangen ist, dass die Garage oder der Carport immer schön aufgeräumt ist, erlauben die Gestaltungsvorschläge auch mal ein bisschen Unordnung. Eine andere Auslegung der Dinge ist, dass man auch mal etwas in der Garage liegen lassen kann, ohne dass man gleich darüber stolpert. Und so entwickelt sich die Garage, aber auch der Carport, nach und nach zum schicken Vielzweckraum für die ganze Familie. Architekten bauen den vermeintlichen Abstellort zu dem um, was vielerorts der meist genutzte Raum werden könnte. Es soll sogar Menschen geben, die weniger Wert auf ein gemütliches Wohnzimmer legen, als viel mehr auf den gut ausgestatteten Vielzweckraum in der Garage setzen. Bauzeitschriften berichten auch über den Carport, der seinem Namen nur noch teilweise gerecht wird. Neben dem Auto finden dort ebenfalls zunehmend fremde Dinge ihren Platz. Der Vielzweckraum scheint sich auch hier durchzusetzen, gegenüber dem unbeliebten Abstellort, der er früher mal war. Magazine berichten auch in diesem Fall vom großen Platzgewinn, der in Wettbewerben für Gestaltungsvorschläge erzielt werden konnte.

Magazine wie die einschlägigen Bauzeitschriften sehen in Garagen (http://www.ibk-villingen.de) oder dem Carport schon lange nicht mehr nur einen schnöden Abstellort. Vielmehr hat man die Nutzung dieser Räume als Vielzweckräume erkannt und entsprechende Gestaltungsvorschläge gemacht.